Lernstrategien

Wer Schwedisch lernen möchte, der sollte sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen. Durch Lernstrategien können erste Erfolge schneller sichtbar werden. Auch lästige Motivationstiefs können dadurch vorgebeugt werden. Besonders auf die richtige Organisation soll nun eingegangen werden.

Einen Terminplaner nutzen

Auch wenn sich viele zunächst merkwürdig dabei vorkommen mögen, ein Terminplaner ist bei dem zielstrebigen Lernen Pflicht. Wie genau dieser aussieht ist natürlich Geschmacksache. Es kann sich dabei auch um eine App auf dem Smartphone handeln oder um einen handelsüblichen Collegeblock. Wichtig ist nur, dass die Lerneinheiten schriftlich festgehalten werden. In den Terminplaner wird nun eingetragen, wann was gelernt wird. So muss sich niemand Gedanken darüber machen, ob er heute schon genug gelernt hat. Auch ein schlechtes Gewissen, ob das Gelernte ausreichend war, kann so eliminiert werden. Ein kurzer Blick in den Planer zeigt schnell, wie der aktuelle Wissensstand ist. Bei der Planung sollte immer darauf geachtet werden, dass sie nicht zu streng erfolgt. Natürlich kann der Terminplaner nur seine Wirkung erzielen, wenn er regelmäßig benutzt wird.

Einen Timer benutzen

Vielen Personen fällt es schwer, die Zeit richtig einzuschätzen. Ein dauerndes Betrachten des Handys sollte allerdings vermieden werden, da hier fast immer Ablenkung droht. Es kann deshalb sinnvoll sein einen Timer auf dem Handy zu nutzen. Hier wird die gewünschte Lernzeit eingestellt. Nun sollte konzentriert gelernt werden, bis der Timer klingelt. Alternativ kann natürlich auch eine Stoppuhr verwendet werden, die eine entsprechende Funktion bereithält. Auf diese Art und Weise können die persönlichen Ziele besser eingehalten werden. Auch der Motivation kommt es zu Gute, wenn der Schüler weiß, wie viel er heute geschafft hat.

Karteikarten anfertigen

Karteikarten sind die absoluten Klassiker unter den Lernstrategien, wenn es darum geht eine Fremdsprache zu erlernen. Durch sie ist eine Wiederholung schnell und einfach möglich. Zum ersten lernt man hier bei dem Beschreiben der Karten und im Anschluss bei der Benutzung der Karten. Die Karten sollten außerdem unterteilt werden. Farben können beispielsweise die schweren von den nicht ganz so schweren Vokabeln unterscheiden. Die schwereren Vokabeln sollten dementsprechend häufiger wiederholt werden. Auch die Benutzung eines Vokabelkastens kann hierfür sinnvoll sein. Die Karteikarten ermöglichen es außerdem, dass man so auch in seinem Alltag lernen kann. Die Mittagspause oder die Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln kann so schnell für eine Lerneinheit benutzt werden. Je häufiger dies erfolgt, desto besser werden die Vokabeln im Gehirn gespeichert.

Ordnungssystem einrichten

Bereits nach kurzer Zeit haben die meisten Menschen, die versuchen Schwedisch zu lernen, einen ganzen Berg voll Unterlagen. Karteikarten, Blöcke und Hefte liegen dann schnell über den gesamten Schreibtisch verteilt. Eine solche Unordnung ist jedoch gleich in zweierlei Hinsicht schlecht. Zum einen kann sich niemand an einem unordentlichen Schreibtisch auf das Lernen konzentrieren und zum anderen muss der Schüler so meist sehr lange nach den benötigten Unterlagen suchen. Hilfe bieten dabei so genannte Ordnungssystem. Damit sind sowohl Ablagen auf dem Schreibtisch gemeint aber auch Regale oder Ordner. Jeder hat hier sein ganz eigenes Vorgehen. Wichtig ist jedoch, dass die Unterlagen sauber aufbewahrt werden, sodass sie im Zweifel schnell gefunden werden können.

Regelmäßige Wiederholungen einplanen

Niemand kann eine Sprache lernen, indem er sich grammatikalische Regeln und Vokabeln nurein einziges mal ansieht. Deshalb ist es wichtig Zeiten einzuplanen, die nur der reinen Wiederholung dienen. Vorzugsweise sollten diese in dem Terminplaner festgehalten werden. Neuerlerntes sollte innerhalb von maximal einigen Tagen, wenn nicht Stunden, also noch einmal angesehen werden. Erst dann erkennen die meisten Schüler, ob sie den Lernstoff auch wirklich verstanden haben. Es kann auch sinnvoll sein, eine solche Wiederholung am Abend nach den Lerneinheiten einzuplanen. Sie sollten immer etwa halb so lange dauern, wie der Schüler ursprünglich für das Lernen gebraucht hat.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen verschiedenen Lernstrategien helfen, die Du natürlich auch super miteinander kombinieren kannst. Hier findest Du meinen vorherigen Artikel in der Lernserie, in dem ich Dir erkläre, wie Du schwedische Vokabeln besser behalten kannst!