Schweden Sprachreise

Neue Sprachen zu lernen ist leider oft sehr theoretisch – auch beim schwedisch Lernen bleibt dir ein gewisser Anteil an „trockener Materie“ leider nicht erspart. Es wird jedoch deutlich einfacher, wenn man das gelernte direkt im Alltag anweden kann. Deshalb empfiehlt sich ein Sprachreise nach Schweden. Ich habe einmal aufgeschrieben, was dich dabei erwartet und worauf du achten solltest.

Sprachreise Schweden

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1) Land und Leute

Neun Millionen Einwohner hat Schweden – und das auf einer Fläche, die fast genauso groß ist wie Frankreich. Es gibt also viel Platz, endlose Landschaften und damit verbunden auch ein Artenreichtum an Flora und Fauna. Der nächste Nachbar ist auf dem Land schon mal mehrere Kilometer weit weg. Gletscher, Berge, Wälder und bunte Dörfer, die sich entlang der Flüsse reihen, gilt es genauso zu erkunden wie größere Städte. Als Sprachreisender kann man entscheiden, ob man lieber auf dem Land oder in der Stadt untergebracht werden möchte. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

2) Die Sprache lernen

Je nachdem, welchen Lebensraum man wählt, unterscheiden sich die Methoden der Sprachreise. Ist man direkt in Stockholm, der modernen Hauptstadt an der Ostsee, so ist es nicht schwer inmitten des Trubels viele Wörter aufzugreifen und quasi beim Durchqueren der Stadt schon ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Auch befindet sich die Sprachschule direkt in der Stadt. Das am Vormittag Gelernte, kann somit direkt im nächsten Café angewandt werden. Quartiert man sich jedoch in den ländlicheren Gebieten ein, ist man mehr auf Reise. Da wenige Sprachschulen auf dem Land sind, werden die Schüler für den sogenannten Blockunterricht in der Nähe der nächsten Sprachschule untergebracht und sind nicht jeden Tag bei der Gastfamilie auf dem Land. Das schafft Abwechslung zwischen Lernstress und angenehmen Leben.

Dessen sollte man sich bewusst sein

Bei einer Sprachreise in einem Land wie Schweden, sollten Schüler extrovertiert genug sein, um sich etwas zu trauen. Wer nichtssagend in der Ecke steht, wird in der Gruppe untergehen oder seinen gesamten Sprachurlaub allein sein. Auch sollte man sich sehr schnell von dem Gedanken verabschieden, dass man in der Not vielleicht mit Englisch um die Runden kommt. Die Schweden mögen es nämlich gar nicht, wieder ähnlich den Franzosen, von ihrer Sprache abzuweichen. Anstrengung ist also gefragt! Die Sprachschulen in Schweden sind dafür bekannt, dass nicht nur graue Theorie und stures Vokabellernen auf dem Programm steht. Es wird Spaß machen und das Sprachgefühl damit umso besser aufgebaut. Kein Grund also, sich zu verstecken. Wer gleich raus geht und übt, wird sicher nicht schief angeschaut, wenn mal was falsch ist, sondern bekommt nützliche Tipps und Hilfestellungen.
Ein weiterer Pluspunkt solch einer Sprachreise ist die kurze Distanz zur Heimat. Es liegt keine zehn Flugstunden entfernt wie das beliebte Sprachreiseziel Amerika, somit ist das Heimweh nicht ganz so groß und die Familie kann sogar mal schnell zu Besuch kommen. Ist doch klasse, wenn man dann schon mit Schwedischkenntnissen beeindrucken kann.

Wenn du also nach Schweden reisen möchtest, solltest du auf jeden Fall eine passende Reiseversicherung abschließen (Ich bin mit der Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur immer gut gefahren). Wie in allen skandinavischen Ländern ist auch das schwedische Gesundheitssystem sehr vorbildlich, da brauchst du also keine Angst zu haben.

Tipp: Nimm auf eine Reise nach Schweden meinen kostenlosen Sprachführer mit!