Schweden – zwischen Klischee und Wahrheit

Über Schweden gibt es – wie über viele andere Länder auch – einige Klischees und (un)wahrheiten. Ich habe mir mal einige genauer angeguckt und sie für euch aufgeschrieben.:

Creative Commons Attribution 2.0 Unported © Ulrich Leyermann

Creative Commons Attribution 2.0 Unported © Ulrich Leyermann

– in Schweden leben nur große, hübsche Blondinen. Tatsächlich gibt es viele davon, allerdings lange nicht so viele, wie uns Hollywood weismachen will.  

– alle Häuser sind Rot. Trifft auf dem land zu. In der Tat sind die meisten ländlich gelegenen Häuser Falun-rot. In den Städten, z.B. in Stockholm oder Uppsala sind die Häuser meist aus Stein oder weiß-gelb angestrichen.

– es gibt viel unberührten Wald und Natur. Damit ist es so eine Sache. Zwar sind die Wälder sehr groß und nehmen über die Hälfte der Landesfläche ein, allerdings sind sie selten älter als 80 Jahre. Dafür sind sie in einer sehr guten Verfassung, was wohl auch an der naturverbundenen Lebenseinstellung der Schweden liegen mag.

es wimmelt nur so von Elchen. Tatsächlich leben in Schweden eine Menge Elche, wie ich bereits hier schrieb. Man trifft sie aber nicht, wie es klischeehaft oft dargestellt wird, mitten auf der Straße. Elche sind scheue Tiere, man kann sie während der Dämmerung in den Wäldern beobachten.

– Schweden leben ausschließlich gesund. Trotz der Naturverbundenheit wird in Schweden unglaublich viel Zucker gegessen. Das schlägt sich natürlich auf die Figur vor allem der Schwedischen Kinder nieder. Zahnärzte haben bereits das „lördagsgodis“-Programm dagegen gestartet. Sie möchten erreichen, das Kinder nur noch einmal in der Woche Süßigkeiten essen.